ABSV-Info 78/2023 – Projekt EMPLOY: Arbeitssituation von hörsehbehinderten und taubblinden Menschen
Liebe Leserinnen und Leser,
das Projekt EMPLOY hat zum Ziel, die schwierige Situation von hörsehbehinderten und taubblinden Menschen in der Arbeitswelt zu verbessern und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.
Das Projekt sucht zurzeit für Befragungen und Interviews (online, per Zoom-Videokonferenz, per Telefon oder in anderer bevorzugter Form)
- hörsehbehinderte und taubblinde Berufstätige,
- deren Kolleginnen und Kollegen sowie Arbeitgeber, Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen etc.
- hörsehbehinderte und taubblinde Menschen, die im Moment arbeitslos oder in Rente sind.
Befragungen und Interviews erfolgen anonym. Hilfen wie Schriftdolmetschung, Deutsche Gebärdensprache (DGS) etc. werden angeboten.
Wenn Sie das wichtige Projekt unterstützen möchten, machen Sie bitte mit bei folgender Online-Umfrage:
employ.uni-koeln.de/wordpress/online-umfrage
Das Projekt wird an der Universität Köln durchgeführt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Flyer und weiteres Informationsmaterial:
employ.uni-koeln.de/wordpress/interviewaufrufe
Die Auswirkungen einer Hörsehbehinderung oder Taubblindheit sind vielfältig und verändern sich im Laufe des Lebens. Im Arbeitsumfeld sind die individuellen Bedürfnisse hörsehbehinderter und taubblinder Berufstätiger häufig nicht bekannt und werden nicht ausreichend berücksichtigt. Das Projekt EMPLOY möchte alle Möglichkeiten stärken, damit hörsehbehinderte und taubblinde Menschen ihren Beruf (weiter) ausüben können.
Ansprechpartnerinnen im ABSV für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen sind:
Roswitha Röding (Hör- und Sehbehindertengruppe), E-Mail: hoer-sehbehindertengruppe[at]absv.de
Tel.: 030 391 27 63
Hatice Altinbas, Beraterin im Sozialdienst (Taubblindengruppe), E-Mail: Hatice.Altinbas[at]absv.de

